
In Bonn-Neu Vilich erstellte die Viterra Baupartner AG 230 Einfamilienhäuser und 12 Mehrfamilienhäuser in Niedrigenergiebauweise. Die EGM lieferte hier im ersten Bauabschnitt Wärme aus einer mobilen Heizstation. Diese Anlage wurde im zweiten Bauabschnitt durch eine stationäre Heizzentrale ersetzt.
Eine Untersuchung zur optimalen Energieversorgung hatte im Vorfeld ergeben, dass eine Nahwärmeversorgung mit Heizzentrale gegenüber einer Einzelversorgung die wirtschaftlichere Variante ist. Zudem gibt die neue Anlage gegenüber einer berechneten Energiebereitstellung über einzelne Kessel zehn Prozent weniger Kohlendioxid ab.

Die Heizzentrale wurde in drei Bauabschnitten technisch ausgebaut. Bis Ende 2002 erfolgte die Installation von zwei Niedertemperaturkessel und einem Brennwertkessel mit einer Gesamtleistung von zirka 2.200 Kilowatt. Im Oktober 2002 wurde ein Blockheizkraftwerk angeschlossen.
Die EGM ist für die Wärme- und Stromerzeugung zuständig. Das Nahwärmenetz und die Hausübergabestationen werden vom Bauträger betreut.

Dienstleistung der EGM
Technische Daten der Anlage